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Standortwahl

Der Entscheidung, das Projekt am Standort Atdorf umzusetzen, sind umfangreiche Betrachtungen und Abwägungen vorausgegangen. Insgesamt wurden zwölf mögliche bzw. vorgeschlagene Standorte auf tatsächliche Genehmigungsfähigkeit und Eignung untersucht. Den Vergleich denkbarer Varianten schreibt nicht nur der Gesetzgeber vor, er dient auch dazu, den ökonomisch, ökologisch und technisch sinnvollsten Standort zu finden. Die Untersuchung umfasste eine Vielzahl von Faktoren. Dazu gehören etwa die geografischen, technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Gegebenheiten.

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Fazit

Bei allen geprüften Alternativen können erhebliche Auswirkungen auf Natura 2000-Gebiete bzw. geschützte Arten nicht ausgeschlossen werden. Die eingehende Analyse zeigt jedoch, dass der Standort Atdorf in der Gesamtbetrachtung die besten Voraussetzungen bietet, ein Projekt dieser Größenordnung und Leistungsfähigkeit umsetzen zu können. Nicht zuletzt gibt auch die Nähe zu vorhandenen Kraftwerken der Schluchseewerk AG den Ausschlag. So können bereits bestehende technische Anlagen in die Planung integriert werden. Dazu gehören vor allem das Betriebsgelände Wehr und die Freileitungstrasse vom Kavernenkraftwerk Wehr zur Schaltanlage Kühmoos. Entsprechend lassen sich gravierende zusätzliche Eingriffe in Natur und Landschaft vermeiden, wie etwa der Bau einer neuen
Stromtrasse.

Alle Betrachtungen und Bewertungen führen letztlich zum Ergebnis: Es gibt für das neue Pumpspeicherwerk keine bessere zumutbare Alternative zum beantragten Standort Atdorf. Dieses Ergebnis wurde durch den positiven Raumordnungsbeschluss des Regierungspräsidiums Freiburg bestätigt, der im Dezember 2010 erging.

 

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