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Transparente Kommunikation und Bürgerbeteiligung

Information und Partizipation von Beginn an

Ein Infrastrukturprojekt für die Energiewende, wie das Pumpspeicherwerk Atdorf, kann nur mit transparenter Kommunikation und Bürgerbeteiligung größtmögliche Akzeptanz finden. Darauf legen die Akteure der Schluchseewerk AG, die beteiligten Behörden und Gemeinden großen Wert. Deshalb haben sich alle Seiten dem Ziel einer offenen und zeitnahen Kommunikation verschrieben, die einen ihrer Höhepunkte im „Runden Tisch“ 2011 fand.

Der Runde Tisch Atdorf

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Ein Projekt dieser Bedeutung berührt viele Interessen und schafft unterschiedliche Meinungen und Ansichten.

Um auf diese fair und sachlich eingehen zu können, ist ein intensiver und konzentrierter Austausch erforderlich, bei dem der Dialog und Abgleich von Interessen im Vordergrund stehen.

Das ideale Mittel zur direkten Kommunikation zwischen Investor und Anspruchsgruppen ist der Runde Tisch. Deshalb führte die Schluchseewerk AG 2011 den „Runden Tisch Atdorf“ durch.

Der Zeitpunkt war richtig gewählt – eine Vielzahl konkreter Daten lag vor, aber noch war das Projekt nicht endgültig überplant und das Planfeststellungsverfahren noch nicht eingeleitet.

In fünf Veranstaltungen wurden die wesentlichen Kernthemen, die Belange der Anwohner, Kritiker und Befürworter berühren, ausführlich diskutiert und intensiv behandelt.

Die Teilnehmer, Themen und Ergebnisse können unter www.runder-tisch-atdorf.de eingesehen und nachgelesen werden.

Am Ende war der Runde Tisch Atdorf beispielhaft für die Vermittlung von Sachwissen, für den Austausch von Argumenten, für die Integration von Ideen, Wünschen und Vorschlägen in die weitere Projektplanung und zur Vertiefung des Dialogs auf Augenhöhe. Kurzum: Der Runde Tisch Atdorf war sinnvoll und hat sich gelohnt.

Anwohnerveranstaltungen

Anwohner, die durch die Bauarbeiten von Transporten, Schall-, Staub-, Lichtemissionen oder Erschütterungen betroffen wären, wurden bereits 2012 Straße für Straße eingeladen und detailliert über zu erwartende Belastungen informiert. Diese freiwillige Offenheit erntete durchweg großes Lob.

Planfeststellungsunterlagen

Die Schluchseewerk AG hat die jeweils fertiggestellten und zur Vollständigkeitsprüfung an die Genehmigungsbehörde gegebenen Antragsteile freiwillig parallel allen Teilnehmern des Runden Tischs Atdorf zur Verfügung gestellt. Dieses frühe und umfängliche Maß an Transparenz und Offenheit war bis dato bei der Genehmigungsplanung für Großprojekte nicht üblich.

Bisherige Maßnahmen zur transparenten, offenen und zeitnahen Kommunikation

  • Info-Events vor Ort mit dem Öko-Institut sowie weit über 50 sonstige Themenevents
  • freiwilliger EÖT: Beteiligung der Bürger am Raumordnungsverfahren
  • Betroffenenmeetings vor Ort mit Präsentation der exakten Untersuchungsergebnisse zur Information der Anwohner
  • Ökologische Begleitgruppe (regelmäßige Sitzungen mit maßgeblichen Stakeholdern seit 2009)
  • Atdorf-Hotline – gebührenfrei
  • ständige Projektpräsentationen für Politik, Gremien, Verbände und Bürger
  • Vorträge bei Gemeinderatssitzungen
  • Infostände vor Ort auf öffentlichen Plätzen oder bei Ausstellungen
  • maßstabsgetreues 3D-Modell auf Achse: Abstraktes (be)greifbar machen
  • „Runder Tisch Atdorf“ – der erste seiner Art, finanziert und organisiert vom Investor. Start Juni 2011, Abschluss November 2011, Teilnehmer aus Schlüsselpositionen (regional und landesweit)
  • freiwilliger frühzeitiger Versand der Antragsunterlagen direkt nach Erstellung an alle Teilnehmer des Runden Tischs
  • freiwillige Information an die Eigentümer der in der Planung vorgesehenen Ausgleichsgrundstücke

und viele mehr.

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