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Haselbecken

Das Haselbachtal, ein Seitental von Rhein und Wehra, eignet sich zur Errichtung eines Speicherbeckens als Unterbecken. Im westlichen Teil des Tals wird hierfür die Hauptsperre gebaut, ergänzt durch zwei kleinere Abschlussdämme im südlichen und östlichen Bereich. Die Befüllung mit Wasser erfolgt über den Rhein in das Haselbecken. Dafür und für die Restentleerung des Beckens wird eine Leitung installiert, die das Haselbecken mit dem Auslaufbauwerk und der Pumpstation am Rheinufer bei Brennet verbindet.

Das Haselbecken mit seinen Dämmen wird ein öffentliches Erholungsgebiet, Wanderer oder Radfahrer können es über einen Rundweg erleben. Außerdem soll der Bereich der Hauptsperre zu einem neuen Anziehungspunkt für die Region werden. So ist beispielsweise vorgesehen, eine Anschüttung vor der Hauptsperre von Landschaftsarchitekten als neuen Erlebnisraum gestalten zu lassen.

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Bauablauf Haselbecken

Die untertägigen Arbeiten für den Unterwasserstollen und der Bau der Hauptsperre aus Walzbeton sowie alle dazugehörigen Tätigkeiten, wie Materialtransporte oder Betrieb der Betonmischanlage, werden im 24-stündigen Durchlaufbetrieb durchgeführt. Alle weiteren Arbeiten sind auf den Zeitraum von Montag bis Samstag, jeweils 07.00 bis 20.00 Uhr, beschränkt.

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