Geschichte

Seit mehr als 80 Jahren - von der Kraft des Wassers getrieben

Die Schluchseewerk AG wurde 1928 gegründet – so konnten sich mehr als 80 Jahre Wissen, Können, Kompetenz und Erfahrung ansammeln, die heute nun der neuen Energiewelt zugute kommen.

Nach ihrer Gründung am 15. Dezember 1928 mit Sitz in Freiburg, wurde in den Jahren 1929/30 die Schluchseesperre gebaut und bereits 1931 konnte das Kraftwerk Häusern in Betrieb genommen werden. Die Fertigstellung des Kraftwerks Witznau verzögerte sich infolge der Weltwirtschaftskrise bis 1943, die Arbeiten am Kraftwerk Waldshut mussten aufgrund der Kriegswirren 1944 eingestellt werden. Als es 1951 ans Netz ging, war die Schluchseegruppe komplett.

In den 60er- und 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts folgte der Bau der Kraftwerke der Hotzenwaldgruppe: 1967 wurde das Kavernenkraftwerk Säckingen mit dem Eggbergbecken fertig gestellt. Gleichzeitig ging die Lastverteilung/Schaltanlage Kühmoos in Betrieb, von wo aus der Einsatz sämtlicher Pumpspeicherkraftwerke der Schluchseewerk AG gesteuert wird. 1976 bildete die Inbetriebnahme des Kavernenkraftwerks Wehr mit dem Wehra- und dem Hornbergbecken vorerst den Abschluss dieser Kraftwerksgruppe.

Als "Jahrhundertereignis" galt die Absenkung des Schluchsees 1983, als über eine Million Besucher die Sanierungsmaßnahmen an der Staumauer miterlebten.

2004 übernahm die Schluchseewerk AG die Betriebsführung der Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG und betreibt seither neben den 5 Pumpspeicherkraftwerken auch noch ein Laufwasserkraftwerk am Hochrhein. Im Dezember 2009 ging mit dem Wehrkraftwerk die Erweiterung des Rheinkraftwerks Albbruck-Dogern nach dreijähriger Bauzeit in Betrieb. Die RADAG erzeugt jährlich 650 Millionen Kilowattstunden regenerativen Strom, damit können rund 180.000 Haushalte versorgt werden.

Gegen Ende 2006 verlegte die Schluchseewerk AG ihren Sitz nach Laufenburg.

Kraftwerk Häusern 1931
Stück der Verteilrohrleitung Kraftwerk Häusern 1930
↑ nach oben